2009

 

Löschübung anlässlich der 750 – Jahr- Feier im „Kirchspiel Barkau“

 „Dramatische Stunden in Kirchbarkau. Aus noch ungeklärtem Grund geriet der historische hölzerne Glockenturm der St. Katharinen – Kirche in Brand. Zwei Personen konnten ohne Hilfe nicht mehr ins Freie gelangen und mussten von den Freiwilligen Feuerwehren Kirchbarkau und Kleinbarkau gerettet werden ……“

So – oder so ähnlich – hätte eine Schlagzeile lauten können. Doch, es war Gott sei Dank nur eine Löschübung der Feuerwehren. Sie sollten aus Anlass der 750 Jahr – Feier im „Kirchspiel Barkau“ der Kirchengemeinde, aber auch den geladenen Gästen, darunter dem Bischof, Herrn Gerhard Ulrich, zeigen, dass das Gotteshaus auch bei den Freiwilligen Feuerwehren in guten Händen ist.

 

Um 11:15 Uhr rückten die drei Löschzüge aus Kirchbarkau und Kleinbarkau mit Blaulicht und Sirene an. Diesen Einsatz hatte man in der Gemeinde schon mehrfach geübt und man hatte so ein „Heimspiel“. Natürlich stand man aus diesem Anlass schon in Bereitschaft und so erfolgte der rasche und zielgerichtete Angriff von allen Seiten für die zahlreichen Zuschauer auch sichtlich beeindruckend. Zunächst wurden die „vermissten Personen“ unter schweren Atemschutz gerettet und dabei das mitgeführte Wasser aus dem Tanklöschzug (TSF-W) und Wasser aus zwei Hydranten eingesetzt. Als dann die Wasserversorgung vom See aufgebaut war, hieß es an 9 Strahlrohren „Wasser Marsch“. Dabei waren 38 Feuerwehrfrauen und –männer eingesetzt, die von der Jugendwehr Kirchbarkau unterstützt wurden. In Szene gesetzt wurde der nachgestellte Brand durch den Einsatz einer Nebelmaschine. Der „Rauch“ ließ erahnen, wie es bei einem richtigen Löscheinsatz zugehen würde. Schon nach ca. 15 Minuten war dann der Turm vor dem Feuer „gerettet“ und die Übung wurde beendet.

Pastor Ulrich Schwetasch dankte den Feuerwehren und zeigte sich sichtlich zufrieden.

 

Bevor die Wehren abrückten hatte die Feuerwehr Kirchbarkau noch einen „Fototermin“ auf der Kirchentreppe.

 

Für die Wehren war dann aber noch nicht Schluss. Die Fahrzeuge und das Gerät mussten wieder einsatzbereit gemacht werden und es erfolgte eine Abschlussbesprechung, bei der auch Kritik geübt wurde. Wieder einmal wurde der Zugang zur Wasserentnahmestelle am See durch abgestellte Fahrzeuge behindert. Unnötig verstrich wertvolle Zeit – Zeit, die im Ernstfall Leben gefährden kann.

Mit der Löschübung zeigten sich die Wehführungen von Kirchbarkau und Kleinbarkau insgesamt zufrieden und so ließ man die Übung dann gemeinsam bei einer Grillwurst ausklingen.

 

Danke auch an die Kameradin und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kleinbarkau und Danke an die Jugendwehr.

 

Für die Freiwillige Feuerwehr Kirchbarkau

Dietmar D.-G.


Kinderfest 2009

11.07.2009 Kirchbarkau, 14.15 Uhr: Die ersten Kinder stehen schon in der Schlange, um sich für die Kinderspiele anzumelden und dann kam der Regen. Jeder sucht sich ein trockenes Plätzchen zum unterstellen. Nach 10 Minuten haben wir es überstanden, der Himmel reißt auf und die Spiele können beginnen. Eingeteilt in 4 Altersklassen absolviert jedes Kind 2 Spielstationen.

Traditionell gibt es natürlich die Hüpfburg (zum Glück in diesem Jahr mit Dach), die Rollbahn und den Schminkstand (Danke an Phillice, Susann und Annegret!). Aber das Ding, was da vor dem Kuchenzelt steht, sieht irgendwie merkwürdig aus: Skeptische Blicke der Kinder, eine Riesenbohrmaschine auf der man reiten kann? Kann das mal jemand testen? Ja ein kleines Mädchen macht den Anfang und dann waren auch die anderen nicht mehr zu halten.

Während die Erwachsenen die zahlreichen Kuchen und Torten probieren (ein ganz großes Dankeschön an alle Bäckerinnen und Bäcker!), geht es für die Kleinen mit Feuerwehrauto fahren weiter.

Unterdessen wird schon fleißig gerechnet, so dass pünktlich um 17 Uhr alle zur Preisverteilung ins Feuerwehrhaus umziehen. Dank der großzügigen Spenden aller DorfbewohnerInnen, konnten die 128 Kinder Preise im Wert von ca. 1.800 € erhalten. Die Sieger der einzelnen Altersklassen waren:

0 – 3 Jahre: Ida Lüthje und Leevi Hennig: 4 – 6 Jahre: Marie Louise Stolle und Jonte Franek-Otto:

7–10 Jahre:Lara Kowalewski & Hannes Serocki; 11–14 Jahre: Anna Lena Andersen & Ragnar Jagott

 

Jetzt könnten doch eigentlich mal die Erwachsenen ihr können beim Rodeoreiten zeigen. Man konnte deutlich in den Gesichtern sehen, dass es sie schon gereizt hat. Traut sich keiner, gut dann mach ich den Anfang. Kaum oben lag ich auch schon wieder unten. Das hatte ich mir leichter vorgestellt, aber lustig war es schon und gewirkt hat es auch, jetzt werden doch noch ein paar Leute mutig. Mit eindrucksvollen 51 sec. teilen sich Frederike Viebach und Frank Bartels den ersten Platz.

 

Wir vom Festausschuss (Frederike, Thorsten, Nils, Heiko, Claudia) hatten zwar viel Arbeit, aber auch jede Menge Spaß! Glückliche Kindergesichter und viel Lob der Eltern zeigen, das war ein gelungener Tag! Danke an die fleißigen Kuchen- und Getränkeverkäuferinnen und ein ganz großes Dankeschön an Sabine Knust, Gabi Mißfeldt und Phillice Hennig für die tolle Unterstützung beim Geschenke einkaufen!!

Bis zum nächsten Jahr....

Für die Freiwillige Feuerwehr Kirchbarkau

Claudia Hennig